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Politiker
- 1890
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14. Oktober: Dwight David Eisenhower wird in Denison (Texas)/USA als Sohn einer Farmerfamilie
deutschen Ursprungs (1741 ausgewandert) geboren.
- 1911
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Eintritt in die Militärakademie Westpoint.
- 1914
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Oberleutnant in einem texanischen Infanterie-Regiment.
- 1916/17
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Ausbilder an der mexikanischen Grenze.
- 1917/18
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Ausbilder im Fort Oglethorpe und Fort Leavenworth, Kansas.
Besondere Verdienste erwirbt er sich als Kommandeur der Panzerausbildungsschule in Camp Colt,
in der die ersten amerikanischen Panzerbesatzungen - ohne eigene Panzer! - für den Einsatz an der
Westfront ausgebildet werden.
- 1918
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Beförderung zum Oberstleutnant.
- 1926
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Absolvierung einer Generalstabsschule.
- 1930
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Von Generalstabschef MacArthur als Spezialassistent zum Aufbau der Panzertruppen
herangezogen.
- 1935
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Als Stabschef MacArthurs leitet Eisenhower den Aufbau der philippinischen Luftwaffe.
- 1939-1945
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In rascher Folge wird Eisenhower während des
Zweiten Weltkrieges Stabschef der 3. Division,
des 9. Armeekorps sowie der 3. Armee und schließlich Chef der Operationsabteilung des
Generalstabes.
- 1942
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24. Juni: Eisenhower geht als Oberbefehlshaber der amerikanischen Truppen in Europa nach
London, von wo aus er die amerikanischen Streitkräfte für den Krieg in Afrika und Europa
organisiert.
8. November: Unter Eisenhowers Leitung erfolgt die Landung alliierter Truppen in Marokko und
Algerien.
- 1943
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Mai: Nach Abschluß des Feldzuges in Nordafrika im Mai 1943 landen die Eisenhower unterstellten
Streitkräfte am 10. Juli auf Sizilien.
3. September: Kapitulation Italiens.
18. Dezember: Eisenhower wird zum Alliierten Oberbefehlshaber für die Invasion in Frankreich, die
Operation "Overlord", ernannt.
- 1944
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5. Juni: Eisenhower gibt den entscheidenden Befehl für die Landung der alliierten Streitkräfte in
der Normandie.
Unter Eisenhowers Führung spielt sich der weitere Feldzug in Europa ab. Dabei zeichnet er sich
besonders als ausgezeichneter Koordinator aus, der das Zusammenspiel oft ehrgeiziger
Kommandeure und verschieden ausgebildeter und ausgerüsteter Einheiten möglich macht.
- 1945
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7. Mai: Im Hauptquartier General Eisenhowers in Reims wird die
bedingungslose Kapitulation aller
deutschen Streitkräfte unterzeichnet.
Mai-November: Eisenhower führt den Oberbefehl über die amerikanischen Besatzungstruppen in
Deutschland und übernimmt das Amt des Militärgouverneurs in der
amerikanischen Besatzungszone.
Als Militärgouverneur ordnet er die strikte Durchführung der
Entmilitarisierung
und
Entnazifizierung an.
November: Präsident
Truman beruft ihn als Generalstabschef nach Washington.
- 1947
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Ablösung als Generalstabschef.
Eisenhower wird Präsident der Columbia University in New York und veröffentlicht seine Kriegs-Erinnerungen
unter dem Titel "Kreuzzug in Europa".
- 1950
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19. Dezember: Der
NATO-Rat
in Brüssel beruft Eisenhower zum Oberbefehlshaber der NATO-Streitkräfte in Europa.
In Paris richtet er das NATO-Hauptquartier ein und leitet die erste Aufbauphase.
- 1952
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11. April: Eisenhower legt sein Amt nieder, um sich ganz dem Wahlkampf um die amerikanische
Präsidentschaft als Kandidat der Republikaner zu widmen.
4.November: Eisenhower gewinnt die Präsidentschaftswahlen gegen den demokratischen
Gegenkandidaten Stevenson und wird Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.
Gemäß seinem Wahlversprechungen begibt sich Eisenhower nach der Wahl nach Korea, um dort
die Waffenstillstandsverhandlungen voranzutreiben.
- 1953
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27. Juli: Abschluß des Waffenstillstands in Korea.
Dezember: Vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen verkündet Eisenhower seinen
Plan zur Gewährleistung der Verwertung der Atomenergie für friedliche Zwecke.
- 1954
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September: Mitinitiator der Gründung der Organisation des Südostasienpaktes (SEATO).
- 1955
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Juli: Auf der Genfer Gipfelkonferenz trägt Eisenhower seinen Plan gegenseitiger Luftüberwachung
vor.
- 1956
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Oktober/November: Während der Suezkrise verurteilt Eisenhower das Vorgehen Großbritanniens
und Frankreichs und setzt das gesamte diplomatische Gewicht der USA für den Abbruch der
britisch-französischen Intervention und den Rückzug der israelischen Truppen aus dem
Gasastreifen ein.
In gleicher Weise verurteilt Eisenhower das sowjetische Vorgehen während des
Aufstands in Ungarn.
6. November: Wiederwahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika.
- 1957
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5. Januar: Eisenhower verkündet die sogenannte Eisenhower-Doktrin, die die Staaten des
Mittleren Ostens zum Widerstand gegen die politische Offensive der Sowjetunion animieren soll.
- 1959
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24. Mai: Nach dem Tod Außenminister
John Foster Dulles kümmert sich Eisenhower verstärkt
um die Außenpolitik. So empfängt er den sowjetischen Staats- und Parteichef
Nikita Chruschtschow
im September in Camp David und unternimmt in Vorbereitung der Genfer
Gipfelkonferenz im Jahre 1960 in kurzer Folge Reisen in die ganze Welt.
- 1960
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1. Mai: Ein US-amerikanisches Aufklärungsflugzeug wird über sowjetischem Territorium
abgeschossen. Der Zwischenfall liefert den Beweis für eine US-Luftspionage und führt zum
Scheitern der geplanten Gipfelkonferenz der vier Siegermächte des Zweiten Weltkrieges am
16./17. Mai in Paris.
Nach dem Scheitern der Genfer Gipfelkonferenz lehnt Chruschtschow auch die geplante Reise
Eisenhowers in die UdSSR im Juni 1960 ab. Damit scheitern Eisenhowers Ambitionen als
Friedensbringer aus dem Amt zu scheiden.
Eisenhower setzt alles daran, seinem langjährigen Mitarbeiter Richard Nixon (19913-1994)
den Weg ins Weiße Haus zu ebnen.
9. November: Der republikanische Kandidat Nixon unterliegt bei den Präsidentschaftswahlen. Der
Demokrat
John F. Kennedy wird neuer Präsident
der Vereinigten Staaten von Amerika.
- 1961
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20. Januar: Eisenhower übergibt die Regierungsgeschäfte an Kennedy und zieht sich auf seine
Farm bei Gettysburg zurück.
März: Eisenhower wird der Rang als Fünfsternegeneral wieder zuerkannt, auf den er verzichtet
hatte, als er für die Präsidentschaft kandidierte.
- 1963 und 1965
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Eisenhowers zweibändiger Rechenschaftsbericht über seine Präsidentschaft erscheint unter dem
Titel "The White House Years - A personal Account" mit den beiden Bänden "Mandate for
Change" und "Waging Peace".
- 1969
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28. März: Dwight D. Eisenhower stirbt in Washington D.C.
(db/iz)
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